Genforschung - Teil 97

Ziel der Challenge: Spaß haben und herausfinden ob Kinder von den gleichen Sim-Eltern in unterschiedlichen Spielen gleich aussehen.

Teil 97 - Generation 3: Ivo Fray & Laureen Bennington

Ivo:

Die Zwillinge hielten uns voll in Schach. Wir wussten beide nicht so richtig mit der Situation umzugehen und dass immer einer von uns nachts hoch musste machte die Sache auch nicht besser.




Zum Glück gab es noch eine Frau im Haus. Ich klagte Abiya regelmäßig mein Leid. Sie war eine gute Zuhörerin, und nach dem sie den ersten Schock überwunden hatte auch sehr verständnisvoll.


Doch es half nur bedingt. Ich war einfach überfordert. Wenn Yuri schrie wusste ich mir nicht zu helfen.


Und auch Yana konnte mir leider nicht mitteilen was ihr fehlte.


Laureen, in der anscheinend ungeahnte Mutterqualitäten erwacht waren tat meine Beschwerden ab. So schwer sei das doch wirklich nicht zu unterscheiden, ob sie Hunger oder eine volle Windel hatten.


Regelmäßig gerieten wir deshalb aneinander. Nicht nur wenn es um die Bedürfnisse der Kleinen ging, sondern auch was die Erziehung oder die Kleidung anging.
Natürlich litt unsere Beziehung arg darunter.


Schließlich fassten wir herzensschwer den Beschluss, dass eine Trennung für alle das Beste war. Wir liebten uns, aber als Paar funktionierten wir nicht. Und für die Kinder war es besser mit einer liebenden Mutter aufzuwachsen, als mit zwei Eltern, die sich immer in die Haare kriegten.


Vorübergehend zog Laureen also bei Abiya ins Zimmer und ich hatte mein Bett wieder für mich, auch wenn das nicht unbedingt ein Pluspunkt war, denn irgendwie vermisste ich Laureen an meiner Seite ja doch.


Ohne den Druck, den eine zerrüttete Beziehung mit sich brachte, stellte ich fest, dass ich bald verstand, was Laureen mir hatte beibringen wollen. Es war ein unterschied ob Yana hungrig war oder eine neue Windel brauchte.


Zum Glück war Laureen nicht aus der Welt. Wir kümmerten uns weiterhin so gut es ging gemeinsam um die Kinder, auch wenn die Trennung uns beiden zu Schaffen machte. Laureen hatte sich nichts mehr als eine intakte Familie gewünscht.


Abiya kümmerte sich weiterhin hingebungsvoll um Sunrise. Ich musste ihr bei Gelegenheit dafür danken.


Abiya war sowieso unsere Rettung in dieser ungewöhnlichen Situation. Sie hörte sich gleichermaßen meine als auch Laureens Klagereden an und verstand es und unabhängig voneinander aufzubauen.


So waren Laureen und ich bald soweit als Freunde einen Neuanfang zu starten. Laureen würde bei uns bleiben, so dass die Kinder mit beiden Elternteilen aufwachsen würden, auch wenn diese eben nicht mehr zusammen waren.


Abiya war es auch, die es schaffte mich aus dem trüben Alltagstrott zu reißen. Sie ging mit mir aufs Winterfest, wo wir und gegenseitig die Schneebälle um die Ohren hauten, bis unsere Finger und Lippen blau waren.


Es war ein schöner Tag und genau der Richtige Moment Abiya danke zu sagen für alles, was sie für mich, für Laureen und für Sunrise tat.


Und mit dem ersten Frühlingstag näherten sich die Geburtstage. Yuri, der Ältere, machte den Anfang.


Er kam ganz nach seinem Vater. Damit hat er übrigens in der 4. Generation noch die gleiche Haar-Augen-Farbe-Kombination, wie der früh verstorbene Damian.


Auch seine Zwillingsschwester wurde natürlich mit einem Kuchen gefeiert.


Yana hatte Laureens Haare bekommen, und auch hier zeigte sich die Dominanz der goldenen Augen von Damian/Mona/Ivo.

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